Landhäuser (Casas rurales)
Fuerteventura
Die zweitgrößte Kanareninsel (1.660 km²) und die Afrika am nächsten gelegene ist bekannt für lange Sandstrände, die Dünen von Corralejo, das wilde Cofete und verlässlichen Wind zum Surfen und Kitesurfen. Seit 2009 ganz UNESCO-Biosphärenreservat.
- Biosphärenreservat
- Ganze Insel und Meer (2009)
- Fläche
- 1.660 km², zweitgrößte Insel
- Höchster Punkt
- Pico de la Zarza, 807 m
- Frühere Hauptstadt
- Betancuria (gegr. 1404)
- Flughafen
- Fuerteventura (FUE)
Fuerteventura ist mit 1.660 km² die zweitgrößte Kanareninsel, aber eine der am dünnsten besiedelten, mit 129.541 Einwohnern am 1. Januar 2025. Sie ist lang, trocken und überwiegend flach, mit abgetragenen Vulkanhügeln; der höchste Punkt, der Pico de la Zarza (807 m), liegt im Jandía-Massiv ganz im Süden. Gründe für eine Reise: Weite und Sand – Dünenfelder, kilometerlange Strände, beständiger Passat für Wassersport und ein ruhiges Inselinneres mit alten Dörfern.
Was ist an Fuerteventura anders?
Geologisch ist sie die älteste und am stärksten erodierte Insel: statt steiler Vulkangipfel runde Hügel, weite Ebenen und riesige helle Sandflächen. Außerdem liegt sie der afrikanischen Küste am nächsten. Der Passat weht fast ununterbrochen, vor allem im Sommer, daher ist die Insel ein Zentrum für Windsurfen, Kitesurfen und Wellenreiten. Die ganze Insel samt umgebendem Meer ist seit 2009 UNESCO-Biosphärenreservat, und rund 13 Schutzgebiete bedecken etwa 477 km², fast ein Drittel der Fläche.
Welche Strände lohnen die Anfahrt?
- Dünen von Corralejo: Naturpark mit weißen Dünen südlich von Corralejo, Strände entlang der FV-1. Befahren und Zelten auf den Dünen ist verboten.
- Strand von Cofete: ein wilder, mehrere Kilometer langer Strand auf der Nordwestseite von Jandía, erreichbar über eine unbefestigte Bergpiste ab Morro Jable. Starke Strömungen, keine Rettungsschwimmer – zum Spazieren und Schauen, nicht zum Baden. Viele Mietverträge schließen Schotterpisten aus; vorher prüfen.
- Sotavento und Costa Calma an der Südostküste: lange, geschützte Strände mit Lagunen bei Ebbe, beliebt bei Kite- und Windsurfern.
- El Cotillo im Nordwesten: ruhige, lagunenartige Buchten nördlich des Ortes und Surfstrände im Süden.
Was sollte man über Wind und Meer wissen?
Der Wind lässt heiße Tage mild wirken, bringt aber Flugsand an offenen Stränden, echte Sonnenbrandgefahr, ohne dass man die Hitze spürt, und raue See an der Westküste. Nord- und Weststrände sind der offenen Atlantikdünung mit starken Strömungen ausgesetzt; Flaggen beachten und vor Ort fragen. Zum Lernen eignen sich die Lagunen der Ostküste und die Strände um Corralejo, wo Schulen den Spot nach den Tagesbedingungen wählen.
Gibt es im Inselinneren etwas zu sehen?
Ja. Betancuria, 1404 von den normannischen Eroberern Jean de Béthencourt und Gadifer de La Salle gegründet, war bis 1834 Inselhauptstadt und bewahrt eine historische Kirche und einen ruhigen Ortskern in einem geschützten Tal. Ringsum blicken Aussichtspunkte an den Bergstraßen über das vulkanische Inland. Bekannt ist die Insel auch für den Ziegenkäse Majorero, und Windmühlen prägen das Landesinnere.
Und die Insel Lobos?
Lobos, ein kleines geschütztes Inselchen eine kurze Bootsfahrt von Corralejo entfernt, ist ein beliebter Halbtagesausflug zum Wandern und Schnorcheln. Für den Besuch ist eine vorherige kostenlose Genehmigung des Cabildo de Fuerteventura nötig (offizielles System LobosPass) – Plätze und Zeitfenster sind begrenzt, also vor dem Bootsticket beantragen.
Wie bewegt man sich auf Fuerteventura?
Die Insel ist lang: Von Corralejo im Norden bis Morro Jable im Süden braucht man über FV-1 und FV-2 deutlich mehr als eine Stunde. Ein Auto ist die praktische Wahl. Der Flughafen (FUE) liegt zentral an der Ostküste nahe der Hauptstadt Puerto del Rosario, sodass beide Inselenden am Ankunftstag erreichbar sind. Busse verbinden Flughafen und Puerto del Rosario mit den wichtigsten Urlaubsorten. Wer den Norden und die Halbinsel Jandía sehen will, teilt den Aufenthalt besser auf zwei Standorte auf, statt täglich die ganze Insel abzufahren; Cofete allein verdient einen Tag ohne Eile, denn die Piste ist langsam und am Strand gibt es keinerlei Versorgung.
Wann ist die beste Reisezeit?
Fuerteventura ist fast ganzjährig sonnig und trocken, mit sehr wenig Regen. Der Winter ist die Hauptbadesaison für Nordeuropäer; der Sommer bringt die stärksten Winde – gut für Wind- und Kitesport, für Strandtage aber oft unbequem. Calima kommt auf den östlichen Inseln relativ häufig vor. Wer zwischen dieser Insel und der Nachbarinsel schwankt: Lanzarote liegt 25–35 Fährminuten entfernt; siehe auch welche Kanareninsel passt zu mir.
Wetter diese Woche
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Wo übernachten auf Fuerteventura
Wählen Sie zuerst die Gegend – sie prägt die ganze Reise.
Landhäuser (Casas rurales)
Resorts · Nur für Erwachsene
Secrets Bahía Real Resort & Spa
All-inclusive-Resort nur für Erwachsene mit Blick auf Lobos, CorralejoAnreise
Flughäfen: FUE
Mit dem Flugzeug: Der Flughafen Fuerteventura (FUE) liegt in El Matorral, rund 5 km südwestlich von Puerto del Rosario.
Mit der Fähre: Corralejo–Playa Blanca (Lanzarote) bedienen Fred. Olsen Express, Naviera Armas und Líneas Romero (ca. 25–35 Min.). Ab Morro Jable fahren Fred. Olsen Express und Naviera Armas nach Las Palmas de Gran Canaria (ca. 2 Std. mit Fred. Olsen); Fred. Olsen bietet zudem eine Route Fuerteventura–Teneriffa an (ca. 3 Std. 20 Min.). Aktuelle Fahrpläne bei den Reedereien prüfen.