Playa de las Conchas
La Graciosa
Rund 610 m heller Sand unterhalb der Montaña Bermeja im Norden von La Graciosa, gegenüber der Insel Montaña Clara, etwa 5 km von Caleta del Sebo. Es gibt keine Rettungsschwimmer; Wellen und starke Strömungen machen das Baden riskant.
Die Playa de las Conchas ist ein rund 610 m langer Strand aus feinem, hellem Sand an der Nordküste von La Graciosa, der am dünnsten besiedelten der acht bewohnten Kanareninseln. Er liegt am Fuß des rötlichen Kegels der Montaña Bermeja und blickt direkt auf die Insel Montaña Clara, dahinter Alegranza und die Roques del Este und del Oeste. Bis Caleta del Sebo, dem Hauptort, sind es etwa 5,2 km; erreichbar ist der Strand nur zu Fuß, mit dem Fahrrad oder per Taxi. Die Gemeinde Teguise führt ihn als Strand mit Wellen und starken Strömungen, ohne Rettungsdienst.
Kann man an der Playa de las Conchas baden?
Nur mit großer Vorsicht – oft besser gar nicht. Der Strand ist der Atlantikdünung voll ausgesetzt, die offiziellen Strandinformationen von Teguise warnen vor Wellen und starken Strömungen; Rettungsschwimmer gibt es nicht. Nicht hinausschwimmen, nicht allein baden und Kinder dicht bei sich halten. Bei kräftiger Brandung am Strand bleiben.
Wie kommt man zur Playa de las Conchas?
Zuerst nach La Graciosa: Passagierfähren fahren von Órzola an der Nordspitze Lanzarotes nach Caleta del Sebo; Líneas Romero und Biosfera Express bedienen die Strecke, die Überfahrt dauert je nach Seegang etwa 25–30 Minuten. Ab Caleta del Sebo:
- Zu Fuß: etwa 5 km pro Richtung über die sandigen Pisten der Insel, ohne Schatten. Rückweg und letzte Fähre einplanen.
- Mit dem Fahrrad: möglich, doch der Sand auf den Pisten macht manche Abschnitte mühsam.
- Per Taxi: Die Inseltaxis fahren zum Strand; Abholzeit für die Rückfahrt vereinbaren.
Was sollte man mitbringen?
Am Strand gibt es nichts: keinen Kiosk, keinen Schatten, kein Wasser. Reichlich Trinkwasser, Sonnenschutz und Proviant mitnehmen und allen Müll wieder mitnehmen. Feuer und Grillen sind verboten. An dieser exponierten Nordküste ist Wind häufig.
Was macht die Umgebung besonders?
La Graciosa misst etwa 29 km² und hatte 2024 734 Einwohner; abgesehen von den beiden Orten Caleta del Sebo und Pedro Barba gehört die Insel dem spanischen Staat und wird von der Nationalparkbehörde verwaltet. Deshalb ist die Nordküste bis heute unbebaut. Den besten Überblick über Insel und Strände hat man vom Mirador del Río auf den Klippen Lanzarotes jenseits der Meerenge.
Wann ist die beste Zeit?
Ruhige, klare Tage sind ideal: Die Farben des Wassers und der Montaña Bermeja leuchten, und das Meer ist weniger gefährlich. Tage mit starker Nord-Dünung meiden. Im Sommer früh losgehen, um vor der Hitze zu laufen. Wer abgelegene Strände mag, findet in Cofete auf Fuerteventura ein ähnliches Weitegefühl in viel größerem Maßstab.
Nicht verpassen
Gut zu wissen
- Rote Flagge beachten. Wellen und starke Strömungen, kein Rettungsdienst.
- Wasser und Schatten mitbringen. Weder am Strand noch auf den 5 km Piste gibt es Versorgung.
- Letzte Fähre im Blick behalten. Zeit für den Rückweg nach Caleta del Sebo einplanen.
- Kein Feuer, kein Grillen. Teguise verbietet sie an diesem Strand.
Anreise
Mit der Passagierfähre von Órzola (Nord-Lanzarote) nach Caleta del Sebo, betrieben von Líneas Romero oder Biosfera Express (etwa 25–30 Minuten). Ab Caleta del Sebo liegt der Strand rund 5,2 km entfernt im Nordwesten der Insel und ist nur zu Fuß, per Rad oder Inseltaxi über Sandpisten erreichbar. Fahrpläne auf den Websites der Reedereien prüfen und die Rückfahrt vorher planen.